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Gin Tonic, Dach Terrasse, Blues Hotel

Grüne Papageien und Moskitos umschwirren uns. Allerdings werden sie Rolf lieber stechen. Er hat gerade einen Gin Tonic bestellt und auf die Frage 100 antwortete er mit ja. Die Moskitos und er werden gut schlafen. Im Hintergrund das schreien der Vögel und gehupe aus der Stadt. In den hängen ziehen die kochfeuer hoch. Wir sind gerade mit roten Punkt in dem Hindutempel gesegnet worden. Der Onkel des moenchs wohnt in oberhausen. Vorher sind wir fünf einhalb Stunden durch Reisfelder, unser erster halt an einer Polizei Kontrolle (gerade ertönt der Ruf des muezzins...), in die Berge, sandelholz Plantagen. Aber der Verkehr ist hier nicht mehr so heftig. Da kann der Reis und Mais auch auf dem Asphalt getrocknet werden. Wir haben Ochsen Karren bewundert, Reis der mit der Sichel geerntet wird. Aber auch etwas erschrocken auf den Lastwagen der auf den Dach im Stausee lag... Rolf möchte noch erwähnen, dass mehr Blues geht nur in ouagadougu (hellwig wird wissen wovon ich Rede...) Das Hotel lässt sich wirklich kaum mehr toppen, es ist das beste in der Stadt. Laut Reiseführer. Jetzt muss ich mich mal den nobite Spray widmen und nach sprayen....
Isa am 19.8.11 15:12


Nachtleben

Wir sind auf dem Land. Somit wird wieder viel geschlafen. Denn an der bar waren wir gestern Abend schon die einzigen.... Und wir verarbeiten das gesehene. Es ist ein Land der Bilder (die Gerüche sind nicht so nett, dazu ist es zu warm und die Menschen leben auf zu engem Raum). Die farbigen Taxis. Dreiradmofas mit Dach. Passen Familien mit Gepäck rein. Diese passen natuerlich auch auf die 125er. Familie mit zwei Kindern plus Einkaufstaschen. Die Busse, beladen bis unters Dach mit Menschen und auf dem Dach kommt der Rest des gepaecks mit. Die Kleinbusse ebenso. Die Kleinlaster auf denen auf der Ladefläche die Familie Platz nimmt: auf Plastik Stühlen. Nichts Kindersitze.... In den Verkehr einfädeln heißt arm raus und jemanden abbremsen. Sonst stehst du morgen noch da... Und im eisenwarenladen ... Es liefen geschaeftig Männer hin und her. Wusste nie wer uns gerade bedient. Ich bekam einen Hocker angeboten. Saß mitten im Gewimmel und versuchte ein System zu erkennen. Mohammed war der Chef. Er verwaltete auch das Geld. Und dann gab es einen jungen der die Rechnungen ausstellte (hier gibt es noch Pauspapier). Und Rolf probierte draussen die schrauben und das Werkzeug aus. Und als es die richtige Groesse nicht gab ging einer der Jungs los und kaufte es bei einem anderen haendler. Und am Schluss, 325 Rupien ärmer (1 € = ca 150 Rupien), gab es ein Bye Bye von allen... Auch beim einkaufen kommen wir besser klar. In jeder Stadt gibt es ein modernes Geschäft (das gilt es zu finden). Denn der Rest sind Büdchen und die Cola nicht kalt und das Sortiment sehr gewoehungsbedurftig. Und ich liebe es, wenn die kassiererin zum Gruß die haende zusammenlegt und sich verneigt. Werde ich dem rewe in Köln auch mal vorschlagen... Ich würde auch so zurück Gruessen. Das war auch in den ruinen sehr friedlich. Wie haben vor jeder Stätte die Schuhe ausgezogen. Haben neben den Mönchen (waren alle erstaunlich jung) vor den Statuen gestanden.... Ein sehr entspannter Tag. Morgen geht's weiter nach badulla. Wenn uns das Karma dahintreibt meint mein Buddha. Und da ich jetzt weiß wie ich die SIM Karte wieder auflade (man muss in einem der vielen Liedchen eine Art rubbellos für 50 Rupien kaufen und dann die 123 wählen und die freigerubbelte Nummer eingeben...), werden wir dann weiter berichten... Buenas Noches
Isa am 18.8.11 18:20


Polonnaruwa und der eisenwarenladen

Pool. Getränk. Die sonne scheint. Noch. Rolf ist gwieder gluecklich. Es gab beim muslimischen Eisenwaren Händler die schrauben die mein Moped verloren hat. Und die passende Zange. Mein Schatz philosophiet gerade über die drei dimensionale Welt der Affen die durch unser Blickfeld laufen. Und der Muskeln im Schwanz. Wahrscheinlich war es Zuviel sonne heute morgen bei den Buddhas. Oder Zuviele Buddhas. Aber tolle alte Ruinen Stadt. Und wie ihr herauslesen könnt hat das wuenschen beim Universum geholfen. Die Fahrt war meistens ruhiger. Kaum regen. Und dann gab es ein sauberes Hotel am See. Im Hintergrund laeuft hindipop. Oder so. Wir haben zwar noch nicht ganz das selige lächeln des liegenden Buddhas (soll kurz vor Nirwana gewesen sein). Aber fast.
Isa am 18.8.11 10:45


Ps

Das essen ist köstlich hier.
Isa am 17.8.11 05:35


Kurz vor neun

Wir haben uns für American breakfast entschieden. Die anderen gaeste essen Reis mit Curry und anderen undefinierbaren sachen. Uebrigens stimmt auch nicht dass jeder englisch spricht. Meistens sind es nur ein paar Worte und der Versuch eines Gesprächs endet schnell. Rolf war gerade am Beach. Traumhaft und verdreckt. Die Beschreibung passt auf das was wir bisher gesehen haben. Aber ab sofort gibt es Zimmer mit Tageslicht, funktionierender ac, keinen Riesen Schaben (auch keine andere Tiere), trockenen Bädern. liebes Universum, und dann bitte noch schönes Wetter (so wie gerade). Und wir versprechen dass wir beim nächsten urlaub nichts unmögliches versuchen!
Isa am 17.8.11 05:32


Hoellenritt nach trincomalee

Es regnete nicht mehr wirklich und wir fuhren los. Ohne zu ahnen was uns erwartete. Hauptstraße nach darumbala. Busse haben immer vorfahrt. Auch wenn du noch im weg bist. Denn ein bus, ein lastwagen und ein Moped passen nicht nebeneinander. D.h. Abbremsen. Hupen hilft nur bei schwächeren. Busse und Lastwagen sind stärker. Die gefährlichste Fahrt unseres leben. Durchschnittstempo 25. Wir waren nicht die einzigen Mopeds. Aber wohl die einzigen die das nicht normal fanden. 1,5 Stunden lang. Dann wurde es leerer. Dann konnten wir uns wieder auf menschen, Kühe, Affen, Ziegen, lehmhuetten, unglaublich viele Kinder (auch gern als hoechstens 4 Wochen altes zwischen 2 erwachsenen auf dem Moped gequetscht - kein Wunder dass die einheimischen DAS gewöhnt sind...). Reisfelder, kokosplantagen, japanische lehmfabriken, Buddhas, Moscheen, Kirchen... Dann auch der erste Elefant. Aber wir waren weiterhin nie allein. Und dann kamen wir an die Küste und machte uns auf die Suche nach einem Hotel. Das was der Reisefieber empfahl war ausgebucht. Vielleicht waren wir auch nur zu dreckig. Zu viele Überholmanöver fuehren zu russspuren im Gesicht. Und dann kam wieder einmal der regen. Kurzer halt. Aber da es nicht mehr so lang bis zur Dunkelheit fuhren wir dann nach einer Weile weiter. Rolf fluchend. Wir fanden dann kurz vor der totalen Finsternis ein beachhotel. Nein, kein Zimmer mit Blick auf die Bucht... Die Gabs auch nicht mehr. Nur ein ohne echte Fenster aber mit Klimaanlage. Dh morgen haben wir zumindest trockene Sachen. Und dann hatten wir uns auf ein Bier gefreut. Sorry, gibt es hier nicht. Es ist ein muslimisches Hotel. Und der Ort ist ein stücken weg zu gehen. Also gibt es Saft. Gut dass wir von unseren englischen Freunden gelernt haben und den notfall Whisky dabei haben. Aber zumindest ist in diesem unglaublichen Speisesaal etwas los. Und cricket läuft wieder im Hintergrund. Mal schauen, was uns als essen erwartet... Die Karte war vielversprechend. Dann mal tschö aus einen unglaublichen Land.
Isa am 16.8.11 16:00


Es sickt

Rolf hatte gerade mein Moped angekriegt, da fing es an. Der Himmel öffnete sich und wir wissen jetzt warum es so grünt. Wir studieren die Karte. Schaue. Den Bediensteten beim Nichtstun zu. Sie schauen uns beim Nichtstun zu. Leben in den Tropen. Und es sickt weiter.
Isa am 16.8.11 06:56


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